29. Dezember 2010

Aufgelesen und kommentiert: bessere Zug-Technik

"Der Winter hat viele High-Tech Züge lahmgelegt. Ingenieure arbeiten an einer besseren Bahntechnik. Energieverbrauch, Lärm und Sicherheit sind dabei die wichtigsten Kriterien."
ZEIT 29.12.2010
  • Energieverbrauch, Lärm und Sicherheit
  • "Maglev" – magnetische Levitation, auf gut deutsch Schweben
  • Von der reinen Jagd nach Temporekorden haben sich deutschen Eisenbahner verabschiedet. Bei den vergleichsweise kurzen Strecken mit mehreren Zwischenstopps wäre der Sinn von Reisen über Tempo 350 ohnehin zweifelhaft. "Zudem nehmen Verschleiß und Fahrgeräusche mit der Geschwindigkeit stark zu", sagt Mnich. Die Entwicklung weist in Zeiten knapper Ressourcen und teurer Energie eher in Richtung Effizienzsteigerung.
  • Im NGT werden die Fahrgäste auf zwei Ebenen ihre Sitzplätze finden – ähnlich wie heute schon in einigen Regionalzügen. Die derzeit gebräuchlichen Fahrgestelle mit starren Achsen könnten im Zug der Zukunft einem Radsatz weichen, in dem die Räder in den Wagenkasten integriert und über Radnabenmotoren angetrieben werden.
    • Und das geht ohne dass bestehende Tunnel aufwändig und teuer umgebaut werden müssen?
  • Wegen der Auftriebskräfte ist es gerade bei hohen Geschwindigkeiten gar nicht so einfach, den NGT auf den Schienen zu halten. Um die Bodenhaftung zu verbessern, könnten beispielsweise aktive, verstellbare Spoiler eingesetzt werden
    • Wäre es möglich, den Bodeneffekt zum Schweben von Hochgeschwindigkeitszügen zu nutzen? Annahmen: Vortrieb mit Linearmotor (spart Gewicht), Fahrzeug-Design angelehnt an Tandem Airfoil Flairboat (Tandemflügelprinzip garantiert sicheren Schwebezustand), loser Fahrzeug-Verbund (System RailCab, zwecks reduziertem Luftwiderstand für nachfolgende Fahrzeuge). Vorteile: nahezu geräuschlos, hohe Energie-Effizienz, einfache Anpassung an schwankende Passagier-Zahlen, keine Beeinträchtigung des Fahrbetriebs durch Eis und/oder Schnee.

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