22. Januar 2011

Aufgelesen und kommentiert: Elektromobilität

"In der Zukunft werden wir einfach nicht mehr genügend Ressourcen haben, um weiterzumachen wie bisher."
The European 22.01.2011
  • Die Krise hat schonungslos offengelegt, dass die bisherige endliche, natürliche Ressourcen verschlingende und die Natur belastende Produktion und Konsumtion auf Dauer nicht durchhaltbar sind.
  • das private Verhalten allein reicht nicht aus, grundlegende Änderungen herbeizuführen. Es gilt seitens des Staats, besser noch der Staaten, systemische Grundentscheidungen zu treffen.
    • Es braucht einen Paradigmen-Wechsel von der Eigentum- zur Dienstleistungsgesellschaft (Mieten statt kaufen, z.B. Car2go, ZipCar, Tamyca).
    • Bedarf für Änderungen sehe ich u.a. bei Unfall-Verhütung (Ziel: Kollisionen verhindern), Parkraum- und Verkehrsdichte-Problematik (Ziele: freie Straßen, stets fließender Verkehr), und Intermodalität (Ziele: automatischer Wechsel der Verkehrsmittel; Aufenthalte richten sich nach Nutzer, nicht umgekehrt).
  • Die Antwort heißt Elektromobilität
    • Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, schon weil Fahren dadurch leise und abgasfrei wird. 
    • Andererseits steht die individuelle Mobilität mit Autos vielerorts kurz vor dem Kollaps weil einfach zu viele PkW auf den Straßen sind. Eine bloße Umstellung hin zu elektrisch angetriebenen Automobilen heutigen Typs wird nicht reichen.
In diesem Zusammenhang auch interessant: General Motors hat das "EN-V" (ein selbst balancierender Kabinenroller für zwei Personen) vorgestellt; die deutsche Automobilindustrie macht Druck, staatliche Kaufanreize für Elektroautos zu setzen.

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