12. Februar 2011

A&k: Mindestlohn-Debatte, Deutscher Bundestag 10.02.2011


Mindestlohn müsse wirtschaftlich vertretbar sein.
Peter Weiß (CDU) in der 3. Minute
Lohn-Verhandlungen liefern keine klare Aussage über die Wirtschaftlichkeit einer Arbeitskraft. Wollte man W. als Maßstab zur Bestimmung des Mindestlohns nehmen, müssten Unternehmer belastbare Zahlen liefern.
Mindestlohn könne zu abnehmender Bereitschaft für tarifliche Lohn-Erhöhungen führen.
Peter Weiß (CDU) in der 3. Minute
Allgemeiner Mindestlohn ist eine für alle gültige Untergrenze. Wettbewerb kann dann nur noch um bessere Löhne, Arbeitsbedingungen, etc. stattfinden. Anders gesagt: Gesetzlicher Mindestlohn bewirkt Soziale Marktwirtschaft.
98 % der Erwerbstätigen verfügten über Existenz sichernde Einkommen.
Pascal Kober (FDP) in der 6. Minute
Fordert der Mann etwa, das nackte Überleben als Maßstab zu nehmen?!? Niedriglöhne sind entwürdigend. Und Menschenwürde beachten gilt auch für Unternehmer.
Gesetzlicher Mindestlohn baue Mauern auf. Lohndrückerei bringe Menschen in Arbeit.
Pascal Kober (FDP) sinngemäß in der 6. Minute
Totaler Quatsch! Es ist gerade anders herum: Lohndrückerei produziert Hürden, die Menschen von Erwerbsarbeit fern halten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen